Geschäftliche Weihnachtsgrüße per E-Mail & Newsletter versenden
Die Weihnachtsmail als Newsletter
Alle Jahre wieder sind geschäftliche Weihnachtsgrüße per E-Mail fester Bestandteil einer umfangreichen Marketingstrategie. Dennoch nutzen vor allem viele kleine und mittelständische Unternehmen gerade mal einen Bruchteil des gesamten Potentials von E-Mail-Marketing bzw. der Weihnachtsmail zur besinnlichsten Zeit des Jahres. Während sich die meisten auf Weihnachten freuen, verfallen viele in Stress: Geschenke müssen besorgt und das Heim festlich geschmückt werden. Auch im Büro ist einiges zu erledigen, bevor man in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub starten kann. Da verliert man schnell mal den Überblick. Umso praktischer, wenn man mithilfe eines smarten Newsletter-Versands die Empfänger zur richtigen Zeit an alles erinnern kann oder erinnert wird.
Doch nicht nur die digitale Weihnachtspost sondern auch geschäftliche Neujahrsgrüße und Wünsche für das Neue Jahr sind immer stärker im Trend. Wir möchten Ihnen Anregungen und E-Mail Vorlagen bzw. Templates und Texte mitgeben, mit denen Sie gelungene Grüße zum Fest versenden können.

Warum eine klare Strategie für Weihnachtsmails unverzichtbar ist
Bevor ein Newsletter zur Weihnachtszeit erstellt wird, sollte definiert werden, welche Wirkung die Kampagne erzielen soll. Weihnachtsgrüße werden oft spontan erstellt, verlieren dadurch aber Potenzial. Eine strukturierte Planung hilft, die Botschaft gezielt zu platzieren und Streuverluste zu vermeiden. Dazu gehören ein Rückblick auf frühere Kampagnen, eine klare Zielausrichtung und messbare Kennzahlen, anhand derer Sie den Erfolg später beurteilen können. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist dies eine Chance, mit überschaubarem Aufwand professionelle und wirkungsstarke Kommunikation umzusetzen.
Ziele formulieren
Wenn Sie Ihre Kampagnen aus dem Vorjahr auswerten, sollten Sie folgendes berücksichtigen:
- Was habe ich letztes Jahr gut gemacht?
- Was kann ich im Vergleich zum Vorjahr besser machen?
- Welche Inhalte waren besonders erfolgreich?
- War mein Zeitplan angemessen oder ist dieser verbesserungswürdig?
Darauf aufbauend können Sie nun Ihre Ziele formulieren:
- Was möchte ich erreichen (Absatz, Bekanntheit, etc.)?
- Wen möchte ich erreichen (Zielgruppe)?
- Gibt es ein zusammenhängendes Umsatzziel (eCommerce)?
- Woran messe ich meinen Erfolg (Öffnungsraten, Klickraten, etc.)?
Erst wenn Sie Ihre Ziele klar definiert haben, sollten Sie anfangen Ihre Kampagnen zu gestalten. Somit arbeiten Sie von Anfang an erfolgsorientierter.
Wie messe ich den Erfolg meiner Weihnachtsmail?
Damit die Weihnachtskampagne nicht im Blindflug versendet wird, sollten vorab konkrete KPIs definiert werden. Dazu gehören u. a. Öffnungsrate, Klickrate, Reaktionsquote, Umsatzanteile oder Gutschein-Einlösungen. Für Vereine oder Verbände können auch nicht-monetäre Werte wie Anmeldungen, Rückmeldungen oder Resonanz auf Aktionen entscheidend sein. Mit diesen Kennzahlen können Sie die Wirksamkeit Ihrer Weihnachtsmail später objektiv beurteilen und Ihre Planung für das kommende Jahr optimieren.
Einen Zeitplan erstellen
Viele Unternehmen senden ausschließlich Weihnachtsgrüße an ihre Kunden, Partner, Dienstleister und allen weiteren Interessierten. Doch dies ist lange nicht der einzige Anlass, den Sie zur Weihnachtszeit nutzen können. Vor allem im Einzelhandel ist das Weihnachtsgeschäft die umsatzreichste Zeit des Jahres, deshalb bietet es sich hierbei an, schon viel weiter vorne als nur bei Weihnachtsgrüßen anzusetzen. Doch auch in anderen Branchen ist das Potential eines erhöhten Umsatzes groß. Deshalb sollten Sie spätestens ab November mit Ihren Weihnachtskampagnen starten. Bereits Thanksgiving und Black Friday bieten eine gute Möglichkeit, die Kunden mit E-Mail-Marketing zu erreichen. Die erste Kampagne sollten Sie bereits mehrere Wochen vor dem eigentlichen Aktionszeitraum starten, um auch die Early Birds abzuholen und die Empfänger im Anschluss immer wieder an Ihr Angebot erinnern.
Tipp: Mithilfe der Automatisierung von Mailograf können Sie Ihre Newsletter mit noch weniger Aufwand versenden! Einfach einmalig den Trigger (wie z.B. einen Kaufabbruch/Klicken eines Links) oder eine Zeitspanne für weitere Sendungen festlegen.
Warum ein mehrstufiger Versand oft erfolgreicher ist
Ein einzelner Weihnachtsgruß ist wertvoll, doch viele Unternehmen nutzen die gesamte Saison zu wenig aus. Statt nur eine E-Mail kurz vor den Feiertagen zu senden, bietet sich eine mehrstufige Kampagnenstruktur an:
- Phase 1 (Ende November): Aufmerksamkeit erzeugen – Geschenkideen, Aktionen, Hinweise auf Termine.
- Phase 2 (Anfang Dezember): Angebote, Rabatte oder Anmeldehinweise für Events.
- Phase 3 (Mitte Dezember): Erinnerung an Fristen, Lieferzeiten, Öffnungszeiten und Services.
- Phase 4 (kurz vor Weihnachten): Persönlicher Weihnachtsgruß – keine Werbung, reine Wertschätzung.
Ein strukturierter Ablauf verbessert nicht nur die Reichweite, sondern sorgt für höhere Interaktionsraten, da verschiedene Kundengruppen zu unterschiedlichen Zeitpunkten angesprochen werden.
Wie formuliere ich eine starke Betreffzeile zur Weihnachtszeit?
Der Betreff entscheidet darüber, ob Ihre E-Mail überhaupt geöffnet wird. Besonders in der Weihnachtszeit ist das Postfach Ihrer Kunden überfüllt. Setzen Sie daher auf klare, freundliche und seriöse Formulierungen, gerne auch leicht emotional – aber nicht übertrieben.
Vermeiden Sie Betreffzeilen, die zu reißerisch wirken oder zu viele Emojis enthalten.

10 Beispiele für die Betreffzeile:
- Frohe Weihnachten und ein herzliches Dankeschön für dieses Jahr
- Weihnachtsgrüße von Ihrem Team bei [Unternehmen]
- Unsere Geschenkideen für Ihre Feiertage
- Das Wichtigste zur Weihnachtszeit – Öffnungszeiten & Services
- Ein kleiner Gruß zum Jahresende
- Unser Weihnachtsgeschenk an Sie, Frau/Herr [Name]
- 3 DIY-Anleitungen für kreative Adventskalender
- Verschenken Sie Freude unterm Weihnachtsbaum mit [Unternehmen/Marke]
- 10 tolle Tricks für das perfekte Weihnachtsfest
- [Name], gewinne eine von 100 tollen Weihnachtsüberraschungen!
Den Inhalt der Weihnachts-E-Mail festlegen

Das Gute an der Weihnachtsmail ist, Sie haben bereits ein Thema, auf welches Sie sich beziehen können. Weitere Anhaltspunkte für die inhaltliche Gestaltung sind aktuelle Trends oder kreative Ideen. Vor allem DIY-Anleitungen und zugehörige Vorlagen wurden in den letzten Jahren immer beliebter. Dabei spielt es keine Rolle, was Sie als Unternehmen eigentlich anbieten, sondern eher darum, den Empfängern etwas Gutes zu tun und somit Bewusstsein für die eigene Marke zu schaffen. Wichtig in Ihren Kampagnen ist es, die Persönlichkeit der Kunden mit einzubeziehen. Dies erreichen Sie am besten über eine individuelle Ansprache oder personalisiertem Inhalt.
Ebenfalls können Sie über besondere Mailings mit Weihnachtsangeboten, (Geschenk-)Gutscheinen oder Gewinnspielen mehr Aufmerksamkeit und Interesse erwecken und somit ihre gesetzten Ziele erreichen. Auch virtuelle Adventskalender sind ein beliebtes Mittel für mehr Reichweite und Popularität im weihnachtlichen E-Mail-Marketing.
Vor allem zu Pandemiezeiten werden viele Leute versuchen, ihren Weihnachtseinkauf weitestgehend online zu tätigen. Besonders wichtig im E-Commerce sind Hinweise zum Status der Bestellung: die Versandbestätigung und Informationen über den aktuellen Stand sind wichtig, denn die meisten möchten sicher gehen, dass ihre Bestellung noch rechtzeitig vor Heiligabend ankommt.
Zuletzt sind auch Hinweise auf Lieferzeiten und sonstige Informationen z.B. zu geänderten Öffnungszeiten oder der Erreichbarkeit zur Weihnachtszeit potenzielle Inhalte einer vorweihnachtlichen E-Mail-Kampagne.
Welche Inhalte eignen sich besonders für eine Weihnachtsmail?
Neben klassischen Weihnachtsgrüßen können Newsletter zusätzliche Impulse bieten, die echten Mehrwert schaffen. Folgende Inhalte eignen sich besonders gut – unabhängig davon, ob Sie im Handel, im Dienstleistungsbereich oder in einem Verein tätig sind:
- Geschenkideen oder Inspirationen für das Fest
- Anleitungen oder Vorlagen für Weihnachtsdekoration oder kleine DIY-Geschenke
- Rätsel, Quiz oder Gewinnspiele passend zur Jahreszeit
- Hinweise auf besondere Angebote, Beratungszeiten oder Öffnungszeiten
- Lieferinformationen für Onlineshops und Dienstleistungen
- Jahresrückblick und Ausblick auf kommende Projekte
- Vorlagen zum Download (z. B. Weihnachtskarten, Checklisten)
Solche Inhalte erzeugen eine höhere Interaktionsrate und stärken die Beziehung zu Ihren Empfängern.

Zusammenfassung: Inhalt Ihrer Weihnachtsmail
- Vorschläge für tolle Weihnachtsgeschenke
- DIY-Anleitungen für Geschenke, Weihnachtdeko oder Adventskalender
- Vorlagen für Weihnachtskarten
- Gutscheine zum Verschenken
- Angebote zu Sonderkonditionen
- weihnachtliche Koch- und Backrezepte
- Gewinnspiel mit Bezug auf Weihnachten (z.B. wer kennt das beste Weihnachtsrezept?)
- Informationen zum Weihnachtsgeschäft (z.B. Liefer- / Öffungszeiten, Erreichbarkeit, Umtauschmöglichkeiten)
Welche E-Commerce-Hinweise sollten unbedingt in die Weihnachtsmail?
Für Onlineshops, Restaurants, Fitnessstudios oder lokale Dienstleister gehören praktische Informationen zu den wichtigsten Inhalten einer Weihnachtsmail. Dazu zählen:
- garantierte Liefertermine
- Verzögerungen aufgrund von Feiertagen
- Abhol- oder Servicezeiten
- Sonderöffnungszeiten
- geänderte Erreichbarkeit
- Hinweise zu Umtausch oder Rückgabe
Solche Informationen reduzieren Rückfragen und stärken das Vertrauen – besonders in der hektischen Vorweihnachtszeit.
Newsletter im Weihnachts-Design
Nicht nur Ihre Räumlichkeiten, sondern auch Ihre Newsletter sollten Sie dem Anlass entsprechend schmücken. Die meisten Unternehmen verfügen bereits über ein etabliertes Newsletter-Template, welches Sie das ganze Jahr über nutzen, da genügt es dieses einfach zu ergänzen. Achten Sie dennoch darauf, dass Ihre Corporate Identity nach wie vor erkennbar ist. Seien Sie kreativ, aber überladen Sie Ihre Newsletter nicht zu sehr mit weihnachtlichen Motiven. Der Hauptfokus sollte nach wie vor auf dem Inhalt liegen. Ergänzen Sie beispielsweise Ihr Logo mit einer Weihnachtsmütze oder einem Tannenbaum. Oder nutzen Sie Titelbilder mit festlichem Hintergrund. Wenn Sie Ihre Newsletter erstellen, achten Sie auch hier wieder auf ein responsives Design, um eine korrekte Darstellung auf allen Endgeräten sicherzustellen.
Wie viel Weihnachtslook ist sinnvoll?
Weihnachten bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten, doch weniger ist oft mehr. Verwenden Sie dezente Icons (z. B. Tannenbaum, Stern, Schneeflocke) und kombinieren Sie diese mit Ihrer Corporate Identity. Achten Sie darauf, dass Farben und Typografie zu Ihrer Marke passen. Ein leicht festlicher Header, ein warmes Titelbild oder kleine grafische Elemente reichen oft schon aus. Auch personalisierte Bilder, Teamfotos oder Aufnahmen aus dem Unternehmen wirken nahbar und glaubwürdig.
Tipp: Der Drag & Drop Editor von Mailograf bieten Ihnen bereits einige saisonale Newsletter Templates. Sie müssen die Weihnachtsmail Vorlage lediglich nach Ihren Vorstellungen anpassen, dies ermöglicht Ihnen ein intuitives Design innerhalb weniger Minuten. Oder fügen Sie mit dem integrierten Bildbearbeitungsprogramm einfach unsere kostenfreien Overlay-Grafiken ein.
Wie Automatisierung den Aufwand reduziert
Gerade in der intensiven Vorweihnachtszeit lohnt es sich, wiederkehrende Prozesse zu automatisieren. Tools wie Mailograf ermöglichen es, Zeitpunkte, Trigger oder Folgekampagnen im Voraus einzurichten – etwa Erinnerungen, Kaufabbruch-Nachrichten oder saisonale Angebote. So behalten Sie die volle Kontrolle über die Kommunikation, ohne manuell eingreifen zu müssen.
Fragen & Antworten zu geschäftlichen Weihnachtsmails
Optimal ist ein Versand zwischen dem 10. und 18. Dezember. In diesem Zeitraum sind die meisten Empfänger noch erreichbar, aber bereits in Weihnachtsstimmung. Für Aktionen oder Angebote empfiehlt sich ein früherer Start (Ende November bis Anfang Dezember).
Eine persönliche Anrede, ein kurzer Dank für die Zusammenarbeit, klare Weihnachts- und Neujahrswünsche sowie – falls relevant – Hinweise zu Öffnungszeiten, Lieferfristen oder Erreichbarkeit während der Feiertage. Optional kann ein kleiner Mehrwert (Rabatt, Vorlage, Download) ergänzt werden.
Kurz, klar und persönlich: z. B. „Frohe Weihnachten und ein herzliches Dankeschön“, „Weihnachtsgrüße von Ihrem Team“ oder „Wichtige Infos zur Weihnachtszeit“. Überladen Sie den Betreff nicht mit Emojis oder Werbeaussagen.
Ja. Weihnachtsgrüße gelten rechtlich als Werbung. Sie dürfen nur an Empfänger gesendet werden, die dem Erhalt von Newslettern zugestimmt haben (z. B. Bestandskunden oder reguläre Newsletter-Abonnenten). Ein Abmeldelink ist Pflicht.
Weniger ist mehr: Dezente Icons, ein stimmungsvolles Headerbild oder leichte Akzente in warmen Farben reichen aus. Das Corporate Design sollte klar erkennbar bleiben. Wichtig ist außerdem eine mobiloptimierte Darstellung, da viele Empfänger auf dem Smartphone lesen.